Indianer Sola 2007

Hier seht ihr die Fotos von unserem Indianer Sola 2007. Wenn dir die Fotos zu klein sind, dann klick doch einfach mal drauf.

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Freitag, den 03.08.2007

Es geht los! Die Kinder – nein, die Squaws und Krieger – versammeln sich an einem heiligen Ort. Federschmuck, Lederfransen, Gesichtsbemalung, Mokassins, Schlafsack, Wasserflasche, Erkennungsmerkmal und vieles mehr lassen deutlich erkennen: Das Indianer-SOLA hat begonnen.
An verschiedenen Stationen werden die Squaws und Krieger in ihren Fertigkeiten auf die Tauglichkeit für das raue Indianerleben getestet. Reicht die Stimme für ein Geheul? Wie sieht es mit der Wurfkraft aus? Treffsicherheit? Schätzvermögen? Nicht zuletzt muss der wichtige Indianergruß gelernt werden.
Schon treffen sich die Stammeshäuptlinge im „Rat der Weisen“ zu einem wichtigen Palaver. Hier findet ein Austausch der Neuigkeiten statt, die Friedenspfeife wird geraucht und da der alte Häuptling „Sinkende Sonne“ sich in die ewigen Jagdgründe verabschiedet hat, wird ein neuer Häuptling gewählt.
Die Stämme sind unterwegs um ihr Stammesgebiet im Tal des Blauen Baches zu erobern. Die lange Reise erfordert einen Zwischenhalt in der Prärie, an dem Übernachtungsplätze gebaut werden, Essen gekocht wird und die ersten Freundschaften geknüpft werden.
In der Nacht befreien wir unter der Leitung des neu gewählten Häuptlings „Kluger Adler“ und der Erfahrung von „Weiser Bär“ Rothäute unseres Stammes. Dadurch fällt uns ein Planwagen mit fremdartigen Werkzeugen der Bleichgesichter und ein „sprechendes Buch“ (Bibel) in die Hände.

Samstag, den 04.08.2007

Die unbekannten Werkzeuge der Weißhäute werden erforscht. Erfahrene Krieger erproben das Werkzeug und weisen alle jungen Krieger und Squaws in die Einsatzmöglichkeiten und eventuell entstehende Gefahren ein.
Ein Späher berichtet Neuigkeiten aus der Prärie. Er erklärt seinen Plan - unser erstes Geländespiel
Eine neue Geschichte von David aus dem sprechenden Buch, der Bibel - alle hören gespannt zu, wie der Riese Goliath von dem kleinen Hirtenjungen David im Vertrauen auf Gott besiegt wird.
Nachdem die Stämme ihr Stammesterritorium besiedelt haben, bebauen sie ihr Gebiet. Es entstehen Vorzelte, Schuhregale, Bänke, Wäscheleinen, Mülleimerständer und andere wichtige Gegenstände.
Die beiden Sqaws "schlaue Taube" und "kleiner Stern" statten jedem Stamm einen Besuch ab und bewundern die tollen Bauten, die Kreativität und Vielfalt

Sonntag, den 05.08.2007

Indianische Stimmung am großen Lagerfeuer
Beleuchtetes Tipi bei Nacht - das ist Lagerromantik pur!
Wie gut, dass jetzt der Blaue Bach sogar für eine erfrischende Abkühlung genug Wasser hat.
Nachdem ein weiterer erfahrener Krieger von dem „sprechenden Buch“ erzählt, wird der restliche Nachmittag für weitere Verschönerungen der Lagerbauten genutzt.
Die Stämme stellen sich vor:

Heute der Stamm der Akoma (Farbe orange)

Montag, den 06.08.2007

Nachdem die Stammesmütter sich gegenseitig über die Fähigkeiten ihrer „Schützlinge“ unterhielten und sogar fast schon stritten, werden die Stämme aufgefordert, ihre Teamfähigkeit durch verschiedene Spiele beweisen.
In der Zwischenzeit erfährt der Medizinmann von dem Gebrauch des „sprechenden Buches“ im Stamm und fordert zu einem Entscheid auf: Entweder ER oder das „sprechende Buch“! Der „weise Rat“ tagt und nach langem Überlegen kommt „rauchend“ das Ergebnis: für das „sprechende Buch“.
Der Medizinmann kommt an den Marterpfahl, darf dann aber aus Gnade lebend das Stammesgebiet verlassen
Gespannt hören alle zu, dass nicht nur der Medizinmann Gnade erfahren hat, sondern wir alle auf Gottes Gnade angewiesen sind.
Die Stämme stellen sich vor und grüßen mit einem gemeinsamen „Hououough“

Heute der Stamm der Cherokees (Farbe rot).

Dienstag, den 07.08.2007

Der Häuptling muss den Stamm verlassen und auch „weiser Bär“ kann die Leitung nicht übernehmen. Der Rat der Weisen kommt nicht zu einem Ergebnis, so kämpfen die Stämme gegeneinander, bis überraschend „kluger Adler“ wieder das Stammesgebiet betritt.
Am Nachmittag finden unterschiedliche Workshops statt. Das Angebot streckt sich über Styling über Handwerkliches und Kreatives.
Aus Alt mach Neu! T-shirts durch Batiken im Design verändert.
Zu einem richtigen Indianer gehört eine gute Gesichtsbemalung. Welches Gesicht ist das schönste?
Die Stämme stellen sich vor:

Heute der Stamm der Assini boines (Farbe blau).

Mittwoch, den 08.08.2007

Häuptling "Kluger Adler" und der alte Krieger "Weiser Bär" beim Rundgang durch das indianische Zeltdorf
„Weiser Bär“ zeigt „Kluger Adler“ die antike, wertvolle Friedenspfeife des Stammes. Unbeabsichtigt beschädigt sie der Häuptling, ohne Wissen von "Weiser Bär". Der Verdacht fällt auf die junge Squaw „kleiner Stern“, keiner denkt daran, dass auch dem großen Häuptling so etwas passieren könne. – Geht es uns nicht auch manchmal so im Alltag?

Es gibt kein schlechtes Wetter, sondern..... nur ein anderes Programm!

Gaudi, Spaß, Singen und gute Laune im großen Zelt.

Nicht nur heute leisten sie einen wichtigen Einsatz: Unsere Technik. Da werden Tomahawks an baubegeisterte Indianer ausgegeben, Abwasser entsorgt, Lampen bereitgestellt, Brennholz besorgt und alle Art von Reparaturen durchgeführt.

Die Stämme stellen sich vor:

Heute der Stamm der Anadarko (Farbe schwarz).

Ob sie wohl nach der Sonne Ausschau halten?

Donnerstag, den 09.08.2007

Störung in der Nacht: Der Medizinmann kehrt zurück und will, bevor er in die ewigen Jagdgründe geht, noch einmal sein altes Stammesgebiet besuchen. Alles geschieht in friedlicher Absicht und endet mit „dunklen Schaumtippis“ (Mohrenköpfe) für alle Indianer.
Täglich dürfen alle Squaws und Krieger selber lesen, was in dem sprechenden Buch spannendes steht und über Fragen, Neuigkeiten und Wichtiges wird gemeinsam gesprochen.
„Kluger Adler“, „weiser Bär“ und „flinker Fuchs“ schwelgen in Erinnerungen.

Nachdem der ganze Stamm einen Ausflug in die Zivilisation für ausgiebige Reinigungsbäder unternommen hat, kehren die müden Krieger in neuem Glanz in ihr Stammesgebiet zurück.

Der „kinderfreundliche“ Familienabend endet nach kurzem Kämpfen gegen den Schlaf recht schnell – sogar ohne „Gute-Nacht-Geschichte“.

Für alle die sich Sorgen machen: wir haben hier vermutlich die geringsten Niederschläge im ganzen Umkreis. Dank Paletten und Überdachungen in den Familien, Spontanprogramm und Gottes Kraft geht es uns noch ganz gut.

Die Stämme stellen sich vor:

Heute der Stamm der Chickasaw (Farbe gelb).

Freitag, den 10.08.2007

Dass auch bei diesen äußeren Umständen Sauberkeit eine nicht unwesentliche Rolle spielt, beweist das nächste Foto!
Jeden Tag werden die Gruppen und alle einzelnen Zelte auf Ordnung, Sauberkeit und eventuell vorhandene Kreativität bewertet. Die Bisons geben den Punktestand der einzelnen Zelte an.
Da bedingt durch die äußeren Umstände die Indianer in ihren eigentlichen Tätigkeiten (Jagen, Sammeln, Bauen...) nicht weiter trainiert und eingesetzt werden können, finden andere wichtige Dinge des Lebens Platz!
Stimmkräftige Squaws werden gefördert und verbreiten beste Stimmung.
Die Stämme stellen sich vor:

Heute der Stamm der Cayenne (Farbe grün).

Samstag, den 11.08.2007

Und schon wieder heißt es: Koffer packen! Nach getaner Arbeit nochmals in aller Ruhe die Atmosphäre genießen.
Zum guten Schluss geht es noch einmal für die tapferen Krieger auf Spurensuche. Wer kann die Spuren zuordnen? Und wie gut seht ihr beim Tanzen aus? Kurze Spielerklärung und schon kann es losgehen.
Wir haben eine Spur gefunden!
Not macht erfinderisch! Nicht alle haben noch trockene Schuhe oder Socken und so muss die gute Mülltüte aushelfen.
„Weiser Bär“, - äh Susanne – fasst nochmals die Gedanken des Lagers zusammen: Die Erlebnisse der Indianer, David aus der Bibel und seine Geschichte und die ganz persönlichen Dinge aus dem Blaubachtal. Wie geht deine eigene Geschichte wohl weiter?

Sonntag, den 12.08.2007

ca. 700 Besucher kamen zum Lagergottesdienst. Ein Reporter recherchiert und fragt sich, was die Themen: „Indianer, David und wir heute“ gemeinsam haben. Er stellt fest: Nur im SOLA ist dies möglich! Einen tragenden Glauben im Alltag wie David zu haben, der auch uns durch die Höhen und Tiefen des Lebens trägt.
Buntes Programm am Nachmittag mit Besuch aus Frankreich: die Modeschöpfer der „Lager-Collection Müllsack“. Präsentation auf dem Laufsteg der Müllsack-Mode: die Kreativität reicht von der Latzhose über unsichtbarer Tarnkleidung, Abendkleid und bis zum Müllsack-Badeanzug.
der Blaubach-Song aller aus Blaubach Stammenden. Vielen herzlichen Dank an dieser Stelle für Eure Unterstützung! Ohne Euch könnten wir das Lager nicht so gestalten!
Time to say „good bye“ - good bye Indianerleben. Bis nächstes Jahr?!

„Der Vater im Himmel segne dich und passe auf dich auf. Er gebe dir, was nötig ist, verlasse dich darauf!“

Fleißige Hände helfen beim Abbau - es dauert ein paar Tage, bis der Platz aufgeräumt ist, Material verstaut und geputzt wurde. Sonntag abend trafen wir Mitarbeiter uns zu einem gemeinsamen Abschluss mit Grillen. Wir sind Gott dankbar für diese schönen 10 Tage, die wir gemeinsam mit allen erleben konnten!